Finanzbildung für Familien – unser Ansatz

Wie vermittelt man eigentlich Finanzwissen, wenn jede Familie anders tickt? Wir haben über die Jahre gemerkt, dass es nicht die eine perfekte Methode gibt. Manche Menschen brauchen klare Zahlen und Tabellen. Andere wollen erstmal verstehen, warum bestimmte Entscheidungen überhaupt Sinn machen. Und wieder andere lernen am besten, wenn sie direkt anfangen können, etwas umzusetzen. Deshalb haben wir unsere Lehrmethoden so aufgebaut, dass sie flexibel bleiben – aber trotzdem eine klare Struktur haben.

Bernd Falkenstein, Vermögensberater

Bernd Falkenstein

Vermögensberater

„Ich erkläre Finanzthemen so, wie ich sie selbst gerne erklärt bekommen hätte. Ohne unnötiges Fachchinesisch, aber auch nicht vereinfacht bis zur Bedeutungslosigkeit. Die Balance zu finden zwischen Genauigkeit und Verständlichkeit – das ist das Wichtigste."

Ivo Weißhaupt, Finanztrainer

Ivo Weißhaupt

Finanztrainer

„Manchmal sitze ich mit Familien zusammen und merke: Die wissen mehr, als sie denken. Meine Aufgabe ist oft nur, die richtigen Fragen zu stellen und das vorhandene Wissen zu ordnen. Nicht jeder braucht einen kompletten Neustart – viele brauchen einfach einen Rahmen."

Unsere Schritte zur Finanzklarheit

Wir arbeiten nicht nach starren Plänen. Aber diese fünf Schritte bilden das Grundgerüst für fast jede Familie, mit der wir zusammenarbeiten.

1
Bestandsaufnahme ohne Wertung

Bevor wir irgendwas ändern, schauen wir uns an, wo die Familie gerade steht. Welche Einnahmen gibt es? Welche Ausgaben? Welche Verpflichtungen laufen bereits? Das klingt simpel, aber viele Familien haben das nie systematisch gemacht. Und nein, wir bewerten hier nichts – es geht erstmal nur ums Erfassen.

2
Ziele finden, nicht erfinden

Manche Menschen haben klare Ziele: ein Haus in zehn Jahren, die Ausbildung der Kinder absichern. Andere wissen nur, dass sie „irgendwie sicherer" leben wollen. Beides ist okay. Wir helfen dabei, aus vagen Wünschen konkrete Pläne zu machen – ohne jemandem Ziele aufzudrängen, die nicht passen.

3
Wissen aufbauen, wo es fehlt

Nicht jeder muss zum Finanzexperten werden. Aber ein paar Grundlagen sollten sitzen: Was ist der Unterschied zwischen Sparen und Investieren? Warum sind Versicherungen keine Geldanlage? Wie funktioniert Zinseszins? Wir füllen gezielt die Lücken, die für die individuelle Situation relevant sind.

4
Entscheidungen gemeinsam treffen

Wir sagen nicht: „Machen Sie das so." Wir erklären Optionen, zeigen Vor- und Nachteile und lassen die Familie entscheiden. Klingt selbstverständlich, ist es aber nicht immer. Viele Finanzberater drücken ihre eigene Meinung durch – wir wollen, dass Menschen ihre eigenen Entscheidungen verstehen und tragen können.

5
Begleitung, die nicht aufdringlich ist

Nach der ersten Phase bleiben wir in Kontakt – aber nur so viel, wie gewünscht. Manche Familien melden sich alle paar Monate, andere brauchen mehr Austausch. Wichtig ist: Wir reagieren auf Veränderungen, passen Strategien an und bleiben erreichbar, ohne zu nerven.

Praktische Finanzplanung mit Familien

Was wirklich funktioniert

  • Praxisnähe statt Theorie

    Wir arbeiten mit echten Zahlen, nicht mit Beispielrechnungen. Wenn wir über Budgetplanung sprechen, schauen wir uns die tatsächlichen Kontoauszüge an. Wenn es um Investitionen geht, rechnen wir mit dem Geld, das wirklich zur Verfügung steht. Das macht die ganze Sache greifbarer.

  • Kein Zeitdruck, aber Struktur

    Manche Entscheidungen brauchen Zeit. Wir drängen niemanden in schnelle Abschlüsse. Gleichzeitig achten wir darauf, dass Prozesse nicht einschlafen. Es gibt eine Balance zwischen „sich Zeit lassen" und „ins Handeln kommen" – diese Balance zu halten ist Teil unserer Methode.

  • Transparenz bei Kosten und Nutzen

    Wir erklären vorher, was unsere Beratung kostet und was sie bringt. Keine versteckten Gebühren, keine Provisionen aus Produktverkäufen. Das schafft Klarheit und verhindert unangenehme Überraschungen später. Transparenz ist für uns keine Marketingfloskel, sondern Grundprinzip.

  • Anpassungsfähigkeit bei Lebenswechseln

    Das Leben ändert sich. Jemand verliert den Job, ein Kind wird geboren, ein Erbe kommt unerwartet. Unsere Finanzpläne sind nicht in Stein gemeißelt. Wir passen sie an, wenn sich die Umstände ändern – ohne dass gleich alles über den Haufen geworfen werden muss.